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03.08.2007 - Hilfe für afrikanischen Menschenrechtler

Burkina Faso: Der Menschenrechtsaktivist Halidou Ouedraogo Male saß mehrfach im Gefängnis und lebte lange Zeit im Untergrund. Nach einem Schlaganfall erhält er Hilfe vom Heinrich-Rodenstein-Fonds.

Halidou Ouedraogo ist einer der bekanntesten afrikanischen Menschenrechtsaktivisten. Er war Vorsitzender der interafrikanischen Menschenrechtsorganisation UIDH und ist in seinem Heimatland Burkina Faso Präsident der Menschenrechtsorganisation MBDHP. Der Jurist lehrt an der Universität von Ouagadougou und ist Autor verschiedener Veröffentlichungen zu Fragen der Menschenrechte. Er ist weltweit geachtet und hat an zahlreichen Menschenrechtskonferenzen in Afrika und Europa teilgenommen.

Seine Aufrichtigkeit und Unerschrockenheit brachten Halidou Ouedraogo immer wieder in Konflikt mit dem autoritären Regime in Burkina Faso. Mehrere Male saß er wegen seines Einsatzes für die Menschenrechte im Gefängnis und lebte lange Zeit auch im Untergrund. Die jahrelangen Verfolgungen, Drangsalierungen und Inhaftierungen haben seiner Gesundheit sehr zugesetzt. Im Jahr 2006 erlitt Halidou Ouedraogo einen Schlaganfall, in dessen Folge eine teure Behandlung und Reha-Maßnahmen notwendig wurden. Der Heinrich-Rodenstein-Fonds hat Halidou Ouedraogo dabei unterstützt.

Der Menschenrechtsaktivist Halidou Ouedraogo im Krankenhaus

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