„Keine Verweigerer – eher Hungrige“, so sieht Thomas Johanssen, Schulleiter der Produktionsschule Hamburg-Altona, seine Schülerinnen und Schüler in der Reportage von Tina Fritsche. Fast alle haben gescheiterte Schulkarrieren hinter sich. In Altona werden sie über den Produktionsprozess, über das Kochen, Schreinern, Tischlern wieder motiviert zu lernen. Es ist ihre zweite, vielleicht ihre letzte Chance, ins Berufsleben einzusteigen. / mehr...
03.09.2010 - Bundesarbeitsministerin von der Leyen will Bildungschipkarte für Hartz IV-Kinder einführen
Vorsicht Nebelkerzen: Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) muss die Regelsätze für die 6,5 Millionen Hartz IV-Bezieher neu berechnen, vor allem für die fast zwei Millionen betroffenen Kinder. So verlangt es das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in Karlsruhe. Doch mit der von ihr propagierten Bildungschipkarte lenkt die Ministerin von den tatsächlichen Problemen ab.
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03.09.2010 - „Mehr Männer in die Kitas“: Fragwürdiges Modellprogramm des Bundesfamilienministeriums
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat ein neues Thema entdeckt: die Gleichstellung von Männern in typischen Frauenberufen wie der Erzieherin. Dazu hat Schröder auch ein „verheißungsvolles“ Programm aufgelegt: „Männer in Kitas“.
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03.09.2010 - „Demokratisch legitimierter Klassenkampf“ - Schlappe für Hamburger Schulreformer: Wie geht es weiter?
Der geplante Gesetzentwurf zur Einführung einer sechsjährigen Primarschule in Hamburg ist durch Volksentscheid am 18. Juli gescheitert. Nur 39 Prozent der Hanseaten gaben ihre Stimme ab. Es war dies nicht nur eine schwere Schlappe für Schwarz-Grün, sondern auch ein rabenschwarzer Tag für alle, die sich für ein längeres gemeinsames Lernen engagieren. Hamburgs Schulsenatorin, GEW-Mitglied Christa Goetsch (GAL), war tief enttäuscht, Ole von Beust (CDU), der Regierende Bürgermeister, gab kurz vor Schließung der Wahllokale seinen Rückzug aus der Politik bekannt.
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03.09.2010 - Volksentscheid in Hamburg: „Die Zeit ist noch nicht reif“
E&W-Interview mit Christa Goetsch (GAL) zum Volksentscheid in Hamburg
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03.09.2010 - GEW-Kommentar zum Volksentscheid in Hamburg
Der Versuch, die Schulstruktur zu verändern, damit die Kinder auch in der fünften und sechsten Klasse gemeinsam lernen, ist in Hamburg spektakulär gescheitert. Den Plan, die Schülerinnen und Schüler erst nach der sechsten Klasse zu trennen, hat eine Bürgerinitiative per Volksentscheid gekippt.
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03.09.2010 - Gemeinschaftsschule auf der Agenda: Was Rot-Grün in NRW bildungspolitisch auf den Weg bringen will
Regierungswechsel in Nordrhein-Westfalen (NRW): Rot-Grün hat Schwarz-Gelb abgelöst. Damit verbunden sind auch für die GEW Hoffnungen auf grundlegende bildungspolitische Veränderungen. Berechtigte Hoffnungen?
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03.09.2010 - Den Daten müssen Taten folgen: KMK legt Leistungsvergleich der Länder vor
Mitte Juni hat die Kultusministerkonferenz (KMK) den ersten „selbstgestrickten“ Bundesländervergleich veröffentlicht, in dem sie die Bildungsstandards für den mittleren Schulabschluss in den Fächern Deutsch und erste Fremdsprache (Englisch/Französisch) überprüfte. Er löst die bisherigen Ländervergleiche auf der Basis der internationalen PISA- und IGLU-Studien ab. Allerdings sind die Testaufgaben so konstruiert, dass sie den Vergleich mit den PISA- und IGLU-Ergebnissen ermöglichen sollen. Wenig Neues weisen die Befunde auf. Erst auf den zweiten Blick zeigt sich Bemerkenswertes und auch Schockierendes.
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03.09.2010 - Den Bundesländern gehen die Lehrkräfte aus ... weil sie zu wenige ausbilden und einstellen!
In der Bildungspolitik herrscht seit Jahrzehnten eine Haltung vor, den voraussehbaren Bedarf an Lehrkräften konsequent zu ignorieren. Bereits in den 1960er-Jahren wurde so lange mit untauglichen provisorischen Lösungen herum experimentiert, bis das System zusammenzubrechen drohte. Auch heute wissen wir, dass in den nächsten Jahren viele neue qualifizierte Lehrkräfte gebraucht werden. Seit zehn Jahren liegen die Neueinstellungen in den öffentlichen Schuldienst jedes Jahr über der Zahl der Neuabsolventen des Vorbereitungsdienstes. Um künftig den Lehrkräftebedarf decken zu können, müssen mehr Referendariatsplätze geschaffen werden.
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03.09.2010 - Wie „inklusiv“ ist die Republik? UN-Behindertenrechtskonvention wird in den Ländern kaum umgesetzt
Was für die Kultusministerkonferenz (KMK) und ihr Verhältnis zur UN-Behindertenrechtskonvention gilt, gilt auch für die einzelnen Bundesländer: Es mangelt nicht an Inklusionsrhetorik, wohl aber am politischen Willen zu handeln.
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