Seit dem Abzug der Sowjettruppen unterstützt der Verein Afghanistan-Schulen e.V. den Aufbau von Schulen zur gemeinsamen Erziehung von Jungen und Mädchen im Nordwesten Afghanistans unter oft schwierigen Bedingungen. Von Anbeginn dieser Arbeit war der afghanische Lehrer Rahmanqul der wichtigste Vertraute und Mitarbeiter des deutschen Vereins in der Projektregion. Der Stützpunkt der Organisation in Andkhoi galt lange Zeit als sicher. Umso größer war der Schock, als Rahmanqul im Februar 2007 vor seinem Haus in Andkhoi erschossen wurde.
Rahmanqul wurde als ältestes von 8 Geschwistern 1956 geboren. Er hinterläßt Frau und drei Kinder, die sich in Andkhoi nach dem Mordanschlag nicht mehr sicher fühlten und daher in die Hauptstadt Kabul gezogen sind, wo sie sich ein neues Leben aufbauen wollen. Der Heinrich-Rodenstein hat die Witwe und ihre Kinder über einen Zeitraum von sechs Monaten dabei unterstützt.
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