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27.07.2007 - Gewalt und Straflosigkeit in Oaxaca

Mexiko: Die Gewerkschafterin Jaquelina López Almazan und ihr Mann Samuel Hernández Morales sind vor der Gewalt und Verfolgung aus ihrer Heimatstadt Oaxaca geflohen.

Jaquelina López Almazan ist Lehrerin und war Gewerkschaftssekretärin der LehrerInnengewerkschaft SNTE/CNTE in Oaxaca/Mexiko. Im Jahr 2006 hatte ein mehrmonatiger Lehrerstreik Massenproteste gegen die Landesregierung von Oaxaca ausgelöst, die mit brutaler Gewalt unterdrückt wurden. Zahlreiche Tote und Verletzte waren die Folge der Übergriffe der Sicherheitskräfte, die bisher straflos ausgegangen sind. Viele Gewerkschafter und politische Aktivisten landeten im Gefängnis, andere flohen aus Oaxaca in die Hauptstadt Mexico, um sich der Verfolgung und Inhaftierung zu entziehen.

So auch Jaquelina López Almazan und ihr Mann Samuel Hernández Morales, die zu den Gründern der Organisation CODEP ( Komitee zur Verteidigung der Rechte der Bevölkerung) gehören und als politische Gefangene in Oaxaca inhaftiert waren. Während einer Rundreise durch verschiedene deutsche Städte im Juli 2007 berichteten die beiden über Repression und Straflosigkeit in Mexiko, die Lage in Oaxaca und die Situation der politischen Gefangenen. Die Reise wurde vom Heinrich-Rodenstein-Fonds unterstützt.

Massenproteste der Bevölkerung von Oaxaca gegen die Regierung

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