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Die internationale Arbeit der GEW

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Warum muss die GEW sich international engagieren?

Globalisierung sozial gestalten und Bildung als öffentliches Gut ausbauen - dies sind die Herausforderungen, denen Bildungsgewerkschaften im 21. Jahrhundert gegenüberstehen. Um international Einfluss nehmen zu können, benötigt die GEW starke Partner, die in der Lage sind, professionelle Lobbyarbeit für gute Bildung zu betreiben. Deshalb sind wir Mitglied in der Bildungsinternationale (BI) und im Europäischen Gewerkschaftskomitee für Bildung und Wissenschaft (EGBW), die unsere Interessen weltweit und in der Europäischen Union vertreten.

Internationales hat Priorität in der GEW. Aus diesem Grund liegt die Verantwortung für internationale Arbeit beim Vorsitzenden, der die GEW in den Vorständen von BI und EGBW vertritt. Sozialer Dialog, Menschenrechte und die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften in Osteuropa liegen mir besonders am Herzen. Die GEW unterstützt zahlreiche Projekte und Austauschprogramme mit Partnern in Nicaragua, Südafrika, Israel, Russland, Burkina Faso, der Türkei, den USA und in der Europäischen Union. Unser Heinrich-Rodenstein Fonds hilft schnell und unbürokratisch, wenn Menschen bedroht sind oder in Not geraten.

Solidarität und internationale Zusammenarbeit haben Tradition in der GEW. Doch mit der Globalisierung wachsen auch die Anforderungen an unsere internationale Arbeit. Ob PISA-Studien, Bologna-Prozess oder Europäischer Qualifikationsrahmen: Die GEW muss sich den internationalen Herausforderungen stellen, die Einfluss auf unser Bildungswesen nehmen. Wir müssen kritisch analysieren, bewerten, eigene Vorschläge entwickeln und diese öffentlich machen.

Ich will mich dafür einsetzen, dass die Interessen unserer LehrInnen und ErzieherInnen, WissenschaftlerInnen und BildungsarbeiterInnen international gut vertreten werden. In Europa arbeite ich daran, dass die Bildungsgewerkschaften mit einer Stimme auftreten, um in Brüssel Gehör zu finden und Einfluss zu nehmen.




Der Vorsitzende Ulrich Thöne ist verantwortlich für die internationale Arbeit der GEW.



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