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11.05.2009  

Erzieherinnen im Kreis Bernkastel-Wittlich kampfbereit

Während einer offenen Leitungsrunde am 7. Mai informierte die GEW interessierte Kolleginnen und Kollegen über die Forderungen zum Gesundheitsschutz und für eine bessere Entgeltordnung. In einem offenen Brief wandte man sich an die Landrätin.

Auf großes Interesse stießen die organisierenden Kolleginnen und Kollegen im Wittlicher Kreishaus, als Erni Schaaf-Peitz gegen 14 Uhr die Runde eröffnete. Kaum ein Platz war leer geblieben.

Nach einigen einführenden Worten erläuterte Gewerkschaftssekretär Bernd Huster die derzeitige Situation bei den Verhandlungen mit den Arbeitgebern. Breite Zustimmung gab es für die Forderungen nach einem Tarifvertrag für einen besseren Gesundheitsschutz und nach einer neuen, besseren Einfruppierung des Sozial- und Erziehungsdienstes.

Dies sei notwendig, so die Anwesenden bei der anschließenden Diskussion, um auch in Zukunft ausreichend Personal in den Einrichtungen zu haben und eine qualitativ hochwertige Arbeit leisten zu können. Diese Argumente wurden dann in einem offenen Brief an die Landrätin des Kreises, Beate Läsch-Weber (CDU), ausformuliert, mit der Aufforderung, Einfluss auf die derzeitige Blockadehaltung der Verhandlungsführer der kommunalen Arbeitgeber zu nehmen.

Gegen Ende der Veranstaltung gab es ein deutliches Votum: Einstimmig beschlossen wurde in dieser Runde, die Region bzw. den Landkreis Bernkastel-Wittlich zwischen Eifel und Mosel in die Tarifverhandlungen verstärkt sichtbar einzubringen. Sollte es zu weiteren Kampfmaßnahmen kommen - die LeiterInnen in und mit ihren Kitas sind hierzu bereit!

Bilder: privat

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