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GEW-Wissenschaftskonferenz

Mit den Wissenschaftskonferenzen wird die Tradition fortgesetzt, im größeren Rahmen Themen zu diskutieren, für die in den tagespolitischen Auseinandersetzungen kaum Zeit ist.
Weißenhäuser Eckpunkte

Ergebnis der 5. GEW-Wissenschaftskonferenz „Gut – besser – exzellent?“ vom 31. August bis 3. September 2011 am Weißenhäuser Strand (Schleswig-Holstein) war der Entwurf von zehn Weißenhäuser Eckpunkten für eine Qualitätsoffensive in Forschung, Lehre und Studium.
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Wissenschaftskonferenz 2011

Gut – besser – exzellent?
Qualität von Forschung, Lehre und Studium entwickeln
31. August bis 3. September 2011 am Weißenhäuser Strand (Schleswig-Holstein)


In den vergangenen Jahren hat die Qualität von Forschung, Lehre und Studium einen immer größeren Stellenwert in der Wissenschaftspolitik bekommen. Der Bologna-Prozess hat die Sicherung und Entwicklung der Qualität von Lehre und Studium in den Mittelpunkt gerückt, in der Forschung hat die Qualitätsdebatte mit der Exzellenzinitiative eine neue Dimension erfahren. Die laufenden Diskussionen über eine Reform des Akkreditierungswesens haben vor dem Hintergrund einer anstehenden Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts eine besondere Aktualität erlangt.

Für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist das Thema Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in verschiedener Hinsicht von hervorgehobener Bedeutung: Als Mitgliedsgewerkschaft des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und Vertreterin der beruflichen Praxis in der „Branche Bildung“ hat sie ein Interesse an qualitativ hochwertigen Leistungen des Wissenschaftssystems für die berufliche und gesellschaftliche Praxis, als Bildungsgewerkschaft möchte sie die spezifischen Perspektiven der von ihr organisierten Lehrenden, Forschenden und anderen Hochschulbeschäftigten in den Qualitätsdiskurs einbringen, als Mitgliedsorganisation von Education International (EI), des internationalen Dachverbands der Bildungsgewerkschaften, ist sie „Stakeholder“ des Bologna-Prozesses auf europäischer und nationaler Ebene.
Dabei reduziert die Bildungsgewerkschaft GEW die Qualität von Forschung, Lehre und Studium nicht auf eine Analyse von konkreten Qualitätssicherungsinstrumenten, sondern geht von einem breiteren Qualitätsverständnis aus. In welchem Spannungsverhältnis stehen Qualität und Quantität der Lehre? Wie passt die Förderung der Spitzenforschung zum Anspruch, Qualität in der Breite zu entwickeln? Wie können Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis für gute Forschung sorgen? Was hat die Qualität von Forschung und Lehre mit der Qualität wissenschaftlicher Arbeit oder der Qualität der Chancengleichheit („Gender-Equality“) zu tun? Gehört zu guter Forschung nicht auch eine verantwortungsvolle Reflexion der Forschungsfolgen? Auch Fragen wie diese können und sollen aus Sicht der GEW ihren Platz in einer breit angelegten Debatte um die Qualität von Forschung, Lehre und Studium haben – neben den Kernthemen Evaluation, Akkreditierung oder Zusammenarbeit zur Qualitätssicherung im Europäischen Hochschulraum.

Auf ihrer 5. Wissenschaftskonferenz möchte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die unterschiedlichen Diskussionsstränge rund um das Thema Qualität von Forschung, Lehre und Studium aufgreifen und zusammenführen. Bitte merken Sie sich den Termin schon heute vor. Die Einladung mit weiteren Informationen zur Anmeldung folgt im Juni.


Information:

GEW-Hauptvorstand
Vorstandsbereich Hochschule und Forschung
Andrea Vath
Reifenberger Str. 21
60489 Frankfurt am Main
Tel. 0 69/789 73 315
Fax: 0 69/789 73 103
E-Mail-Adresse


Gefördert vom


 

Mit freundlicher Unterstützung von


 

MTS-Kolloquium


 



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Wissenschaftskonferenz 2010

Traumjob Wissenschaft? Karrierewege in Hochschule und Forschung

1. bis 4. September 2010 in Templin (Brandenburg)

Die Personalstruktur und Karrierewege an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen weisen im internationalen Vergleich enorme Strukturdefizite auf. Das hat zuletzt der Bundesbericht zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (BuWiN) mit umfassendem Datenmaterial aufgezeigt. „In der Regel werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aber noch zu lange darüber im Unklaren gelassen, ob sie sich auf eine Karriere in Wissenschaft und Forschung dauerhaft einlassen können“, heißt es im Vorwort der Bundesregierung zum BuWiN, die inzwischen den zweiten Bundesbericht in Auftrag gegeben hat.

Die Bildungsgewerkschaft GEW machte auf ihrer 4. Wissenschaftkonferenz vom 1. bis 4. September 2010 gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Promovierenden und Postdocs, Expertinnen und Experten, Politikerinnen und Politikern sowie Vertreterinnen und Vertretern wissenschaftspolitischer Organisationen eine kritische Bestandsaufnahme der Karrierewege in Hochschule und Forschung. Es ging darum, Alternativen zu prüfen und Reformperspektiven zu diskutieren.

Als Tagungsstätte diente das AHORN Seehotel Templin in der Uckermark, unweit der 700jährigen Altstadt Templin, direkt am Lübbesee.





Presse

Pressespiegel Wissenschaftskonferenz und Templiner Manifest bitte bestellen bei: E-Mail-Adresse

 

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Wissenschaftskonferenz 2009

Endstation Bologna?
Zehn Jahre Europäischer Hochschulraum

9. bis 12. September 2009 in Bad Wildbad (Schwarzwald)

Der Bologna-Prozess näherte sich 2009 der Zielgeraden. Vor zehn Jahren hatten die Bildungsministerinnen und Bildungsminister aus 29 europäischen Ländern in Bologna die Schaffung eines Europäischen Hochschulraums bis 2010 verabredet. Inzwischen hatten 46 Länder innerhalb und außerhalb der EU die Bologna-Erklärung unterzeichnet.

Doch im Jubiläumsjahr war nicht allen zum Feiern zu Mute. Von einem Europäischen Hochschulraum, der auf der Förderung der Internationalisierung
von Forschung, Lehre und Studium, der Erleichterung der grenzüberschreitenden Mobilität von Studierenden und Hochschulbeschäftigten sowie der Verbesserung der Qualität von Lehre und Studium beruht, sind wir noch weit entfernt. Auf der 5. Bologna-Folgekonferenz, die im April 2009 im belgischen Leuven stattfand, wurde daher die Fortsetzung des Reformprozesses bis 2020 vereinbart.

Auf der 3. Wissenschaftskonferenz vom 9. bis 12. September 2009 wurde zum einen nach zehn Jahren eine Zwischenbilanz des Bologna-Prozesses gezogen: Was sind seine Leistungen, was die Fehlleistungen? Ein Höhepunkt war hierbei die Vorstellung der Ergebnisse der Expertise „Der Bologna-Prozess zwischen Anspruch und Wirklichkeit“. Zum anderen diskutierten wir gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden, Expertinnen und Experten sowie Repräsentanten bildungspolitischer Akteure, wie der Bologna-Prozess nach 2010 ausgestaltet werden sollte: Hat der Bologna-Prozess die Endstation erreicht oder gehören ab 2010 neue Themen auf die Agenda? Soll alles so weiter gehen oder brauchen wir einen „radikalen Kurswechsel im Bologna-Prozess“ (Appell des 26. Gewerkschaftstages der GEW an die Leuvener Ministerkonferenz)?

Tagungsort der Wissenschaftskonferenz 2009 war die Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen in Bad Wildbad im Schwarzwald. Die Ergebnisse der Konferenz wurden als Band 116 der Reihe „GEW-Materialien aus Hochschule und Forschung“ dokumentiert.


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Wissenschaftskonferenz 2008

Innovation durch Partizipation
Steuerung von Hochschule und Forschung im 21. Jahrhundert

25. bis 29. August 2008 in Papenburg

Die Steuerung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen steht auf dem Prüfstand. Wer steuert die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Zukunft wohin? Wie können die Organisations-, Leitungs- und Entscheidungsstrukturen zeitgemäß ausgestaltet werden? Wo bleibt dabei die Partizipation der an Forschung, Lehre und Studium beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Studentinnen und Studenten? Braucht exzellente Wissenschaft nicht auch exzellente Mitbestimmung? Welche Herausforderungen ergeben sich aus der Internationalisierung von Hochschule und Forschung? Welchen Beitrag können künftig die Gewerkschaften zur Hochschulsteuerung leisten, welche Rolle spielen die Studentenwerke?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der aktuellen wissenschaftspolitischen Diskussionen. In ihrer zweiten gemeinsamen Wissenschaftskonferenz gingen die Hans-Böckler-Stiftung, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und das Deutsche Studentenwerk den Fragen auf den Grund, hörten die unterschiedlichen Perspektiven wissenschaftspolitischer Akteure dazu und loteten die Perspektiven einer Neuordnung der Steuerung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen aus, bei der die Partizipation nicht auf der Strecke bleibt, sondern als Triebkraft für die Innovation von Hochschule und Forschung zum Zuge kommt. Der Bogen wurde dabei von den Spuren der Auseinandersetzungen um die Demokratisierung der Hochschulen seit 1968 über die Reichweite und Grenzen der Entstaatlichung, die Handlungsspielräume von Betriebs- und Personalräten, die Perspektiven der Mitbestimmung in Europa, die soziale Öffnung der Hochschulen als Grundlage der Demokratisierung von Bildung und Wissenschaft, die Steuerungsmöglichkeiten von Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten bis hin zur Perspektive gesellschaftlicher Interessenvertretung in Hochschulräten gespannt.

Für die Wissenschaftskonferenz konnten wir kompetente Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Forschung und Politik gewinnen, die sich einer offenen Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellten.

Die zweite Wissenschaftskonferenz fand 2008 in Papenburg in Niedersachsen statt, das Mitte des 17. Jahrhunderts als älteste deutsche Moorkolonie gegründet wurde und heute ein beliebter Erholungsort im Emsland unweit der Nordseeküste und der niederländischen Grenze ist. Das Tagungshotel befand sich in einer alten Werft und bot mit seiner Umgebung ein einmaliges Ambiente zwischen Industrieromantik und maritimem Flair – ideale Bedingungen für angeregte Debatten, auch in den Pausen und am Abend. In einer „Papenburger Erklärung“ forderten die TeilnehmerInnen der 2. Wissenschaftskonferenz aus Anlass der Errichtung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) eine Verbesserung der Mitbestimmung der Beschäftigten in der außerhochschulischen Forschung. Die Ergebnisse der Konferenz wurden als Band 115 der Reihe „GEW-Materialien aus Hochschule und Forschung“ dokumentiert.


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Wissenschaftskonferenz 2007

Vom Studentenberg zum Schuldenberg?
Perspektiven der Hochschulfinanzierung

27. bis 31. August 2007 am Diemelsee

Die deutschen Hochschulen stehen unter einem enormen Druck. Die Kultusministerkonferenz prognostiziert einen massiven Anstieg der Studierendenzahlen für die kommenden Jahre, den Wirtschaft und Gesellschaft auch tatsächlich dringend brauchen, um den Bedarf an akademisch qualifizierten Fachkräften befriedigen zu können. Unternehmen Bund und Länder zum zweiten Mal nach den achtziger Jahren den Versuch, einen „Studentenberg“ zu „untertunneln“, oder sorgen sie für einen bedarfsgerechten Ausbau der Studienplätze an unseren Hochschulen? Bereits heute verfügt Deutschland über ein Bildungssystem mit einer im internationalen Vergleich besonders hohen sozialen Selektivität. Wird der Zugang zu den Hochschulen durch die Einführung von Studiengebühren und einen schleichenden Funktionsverlust der staatlichen Ausbildungsförderung weiter erschwert, oder sorgt eine Reform der Studienfinanzierung für mehr Chancengleichheit?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der aktuellen wissenschaftspolitischen Diskussionen. In ihrer gemeinsamen Wissenschaftskonferenz 2007 wollten die Hans-Böckler-Stiftung, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und das Deutsche Studentenwerk den Fragen auf den Grund gehen, die unterschiedlichen Perspektiven wissenschaftspolitischer Akteure dazu hören und die Perspektiven einer Reform der Hochschul- und Studienfinanzierung ausloten. Der Bogen wurde dabei von den Folgen der Föderalismusreform, Hochschulpakt und Exzellenzinitiative über die soziale Lage der Studierenden, die Folgen der Einführung von Studiengebühren und die Perspektiven einer Reform der Ausbildungsförderung bis hin zur Diskussion um Stiftungsuniversitäten und nachfrageorientierte Hochschulfinanzierung gespannt. Einzelheiten sind dem unter Download zu findenden Programm zu entnehmen. Für die Tagung konnten wir kompetente Expertinnen und Experten gewinnen, die sich einer offenen Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stellten. In Arbeitsgruppen wurde ergebnisorientiert über Perspektiven der Reform der Hochschul- und Studienfinanzierung beraten.

Als Tagungsort hatten wir uns für den Diemelsee im hessischen Sauerland entschieden. Das Hotel Best Western liegt direkt See in einer schönen landschaftlichen Umgebung, das an das Hotel angeschlossene Gemeindezentrum, unser Tagungshaus, ist fünf Laufminuten entfernt und bot die idealen Bedingungen für angeregte Debatten, auch in den Pausen und am Abend. Die Ergebnisse der Konferenz sind als Band 113 der Reihe „GEW-Materialien aus Hochschule und Forschung“ dokumentiert.


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GEW-Sommerschulen

Vorläufer der Wissenschaftskonferenzen waren die GEW-Sommerschulen, über viele Jahre ein „Markenzeichen“ für die GEW-Arbeit in den Hochschulen und Forschungseinrichtungen: Ende August traf „man“ sich in der Akademie am Meer im Norden der Insel Sylt, um Themen zu diskutieren, für die in den tagespolitischen Auseinandersetzungen kaum Zeit ist. In den letzten Jahren ging es um die Themen: „Management of Change“ (2001), „Bildung – Ware oder öffentliches Gut?“ (2002), „Tarifvertrag Wissenschaft?“ (2003) und die „Strukturen des Tertiären Bereichs nach dem Bologna-Prozess“ (2004). Immer waren wissenschaftspolitische Fragestellungen mit denen materieller Interessenvertretung verbunden, immer wurden nationale Auseinandersetzungen durch internationale Beiträge gespiegelt. Die GewerkschafterInnen blieben nie unter sich: MinisterInnen, HochschulpräsidentInnen, ParlamentarierInnen und JournalistInnen haben geholfen, die gewerkschaftlichen Beschlusslagen gegen den Strich zu diskutieren. Jüngere KollegInnen waren eingeladen, mit ihren Fragen die gewerkschaftlichen Positionen weiter zu entwickeln.
Die Sommerschule war seit 2001 mit aktueller Berichterstattung online. Referate und Diskussionbeiträge vieler Sommerschulen wurden als GEW-Materialien aus Hochschule und Forschung nachträglich auch in gedruckter Form veröffentlicht.


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