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18.06.2009

GEW: „Politiker sollen sich mit jungen Menschen an einen Tisch setzen und verhandeln“

Bildungsgewerkschaft zum „Bildungsstreik“

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Politiker aufgefordert, sich mit den streikenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden an einen Tisch zu setzen. „Die jungen Menschen haben ein Recht darauf, dass die Politiker sie ernst nehmen, öffentlich mit ihnen über ihre berechtigten Forderungen diskutieren und gemeinsam Lösungsvorschläge entwickeln“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Donnerstag in Frankfurt a. M. mit Blick auf den bundesweiten „Bildungsstreik“. Bisher hätten zu viele Politiker die Aktionen heruntergespielt oder gar verunglimpft. „Diese Politiker sind gut beraten, umzudenken“, sagte Thöne.

Der von vielen Schülern und Studierenden organisierte Bildungsstreik sei in vielen Orten zu einer Massenbewegung der Jugend für bessere Bildung und Ausbildung geworden. „Der Protest der jungen Menschen ist unüberhörbar - und das ist gut so. Die Sorge um ihre Zukunft und damit die Zukunft der Gesellschaft ist der Motor für die Aktivitäten. Das verstehen viele Bürgerinnen und Bürgern in diesem Land und unterstützen die Proteste“, betonte der GEW-Vorsitzende.

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