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GEW hilft Kriegsopfern in GeorgienDie kriegerischen Auseinandersetzungen in Georgien und Südossetien habe viele unschuldige Menschen in große Not gebracht. Trotz der Verkündung eines Waffenstillstands und der Zusage eines Rückzugs der russischen Truppen aus Georgien ist die humanitäre Krise, die durch den gewaltsamen Konflikt im Kaukasus verursacht wurden, noch lange nicht gelöst.
Zahlreiche Menschen sind vor der Gewalt und der Zerstörung ihrer Häuser geflohen und suchen Hilfe und Unterschlupf in der Hauptstadt und in anderen vermeintlich sicheren Orten Georgiens. Mehr als dreitausend Lehrer und Mitglieder der georgischen Lehrergewerkschaft ESFTUG haben sich aus den Konfliktregionen nach Tiflis gerettet und im Hauptquartier ihrer Gewerkschaft versammelt, wo sie auf Unterstützung hoffen.
In den Regionalbüros der ESFTUG in den Provinzstädten zeigt sich ein ähnliches Bild. Den Menschen fehlt es am Nötigsten: Sie haben oft ihr ganzes Hab und Gut zurück lassen müssen und benötigen Nahrung, Unterkunft und Kleidung. Viele sind verletzt und zudem traumatisiert.
Die Lehrergewerkschaft ESFTUG versorgt die Menschen mit Lebensmitteln und hilft ihnen bei der Suche nach Kleidung und einer Bleibe über dem Kopf. Der Heinrich-Rodenstein-Fond der GEW hat der ESFTUG eine Soforthilfe in Höhe von 5.000 Euro zur Finanzierung humanitärer Hilfe für die vom Krieg betroffenen Familien zukommen lassen .
Die GEW ruft zu weiteren Spenden für die Kriegsopfer in Georgien auf:
SPENDENKONTO
Heinrich-Rodenstein-Fonds
Stichwort: Georgienhilfe
Konto-Nr. 1 707 274 700
SEB AG Frankfurt am Main
BLZ 500 101 11
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Links: Trauer und Sorge um die Familien
Mitte: Kinder von Kriegsflüchtlingen in einer Schule in Tiflis
Rechts: Die Gewerkschaft organisiert Lebensmittel für Flüchtlinge
(Fotos: ESFTUG)