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14.05.2009  

GEW ruft zu Streik auf

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft ihre Mitglieder in kommunalen Einrichtungen des Sozial- und Erziehungsdienstes für Freitag, 15. Mai, bundesweit zu Streiks auf. Über 93 Prozent der Mitglieder haben sich in einer Urabstimmung dafür ausgesprochen, die Arbeitgeber mit diesem Streik zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag für den betrieblichen Gesundheitsschutz zu zwingen. Ein zweite Streikwelle wird am Montag, den 18. Mai 2009 beginnen.

Nachdem die Urabstimmung zu einem Arbeitskampf im Sozial- und Erziehungsdienst gestern beendet wurde, stellte die Tarifkommission heute formal das Ergebnis fest:
93 Prozent der Teilnehmenden sprachen sich für einen unbefristeten Streik aus, um die Arbeitgeber zu Verhandlungen über einen TV Gesundheitsförderung zu zwingen.
Diesem Ergebnis folgend, beschloss die Tarifkommission einstimmig, alle GEW-Kolleginnen und Kollegen einmal für Freitag, den 15. Mai und dann ab Montag, dem 18. Mai unbefristet zum Streik aufzurufen.
"Jetzt wird es eng für die Arbeitgeber", so Ilse Schaad, Vorstandsmiglied der GEW. "Bei den Warnstreiks haben die Kolleginnen und Kollegen gezeigt, dass sie kampfbereit sind. Sie wollen einen besseren Gesundheitsschutz und keine leeren Erklärungen der Arbeitgeber!" Ausserdem liege vielen die schlechte Bezahlung ihres Berufs schwer im Magen, so Schaad weiter.

Die GEW-Tarifkommission beschließt den Streik

Bild: Björn Köhler

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