Startseite


 
 
 
 
 
 
 
 
10.05.2007

GEW und AWO fordern solide Finanzierung von Krippenplätzen

Keine Luftnummern, sondern ein solides Finanzierungskonzept hinsichtlich geplanter zusätzlicher Krippenplätze forderten der GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne und AWO-Geschäftsführer Rainer Brückers am gestrigen Mittwoch auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin.

Die Vertreter beider Organisationen betonten im Hinblick auf geplante zusätzliche 500.000 Krippenplätze die Notwendigkeit einer realistischen Finanzierung .

Für jedes Kind müsse ab dem ersten Lebensjahr künftig ein Kita-Platz zur Verfügung stehen. Dazu sei eine ausreichende Zahl gut qualifizierter Erzieherinnen sowie ein realistisches Finanzierungskonzept von Bund, Ländern und Kommunen notwendige Voraussetzung. Deshalb seien vom Bund schnell und dauerhaft Gelder bereit zu stellen.

„Wir müssen Bildung, Betreuung und Erziehung zusammen denken“, forderte der AWO-Bundesgeschäftsführer Brückers. Nur so sei eine chancengerechte Bildung für alle und von Anfang an zu ermöglichen.

Norbert Hocke, für Jugendhilfe und Sozialarbeit verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, verlangte eine Ausbildungsoffensive für Erzieherinnen: „Für ein qualitativ hochwertiges Angebot brauchen wir 100.000 zusätzliche Erzieherinnen“.

/ zum Seitenanfang