In dem Interview wies Thöne darauf hin, dass trotz Vorfällen wie an der Berliner Rütli-Schule oder dem Amoklauf von Erfurt die Bildungsetats der Länder gekürzt würden. Lehrer hätten heute deutlich mehr Schüler zu betreuen als noch vor einigen Jahren, auch die Zahl der Schulpsychologen sei trotz gegenteiliger Versprechungen rückläufig.
Der GEW-Vorsitzende betonte, dass man Gewalt an der Schule nur mit mehr Bildung und mehr Prävention verhindern könne. Die Lehrerinnen und Lehrer sollten ihren Schülern offen und mit Wertschätzung begegnen. Darüber hinaus sei es notwendig, dass auch Eltern, Schulverwaltung und die Gesellschaft insgesamt mithelfen, das Problem in den Griff zu bekommen.
Das ganze Interview mit GEW-Chef Ulrich Thöne können Sie über den Link im Infokasten rechts abrufen.