HOKISA steht für "Homes for Kids in South Africa" und wurde 2001 von Lutz van Dijk, einem deutsch-niederländischen Autor, ehemaligen Lehrer und GEW-Aktivisten gemeinsam mit Karin Chubb, einer südafrikanischen Dozentin der Universität Kapstadt gegründet. HOKISA bietet Versorgung und Betreuung für Kinder mit HIV/AIDS.
Mit Unterstützung der Bewohner des Townships Masiphumelele wurde das erste Haus für Kinder gebaut und im Dezember 2002 durch Erzbischof Desmond Tutu eingeweiht. Mittlerweile finden 17 Kinder im Alter von 8 Monaten bis 14 Jahren hier ein Zuhause. Die Mitarbeiter sind ehemals arbeitslose Township-Bewohner, die das Heim mit großem Engagement führen und den Kindern eine Geborgenheit und Sicherheit bieten. Neben der Betreuung der Kinder werden auch Schulungen zu den Themen AIDS-Prävention, Verhütung, Medikation und Ernährung für Townships-Bewohner/innen abgehalten.
Im November 2005 weihte Erzbischof Desmond Tutu das zweite Haus, das 'Peace House', ein, das erstmals für Mitarbeiter/innen des Projektes und von HIV/AIDS betroffene Jugendliche, die bisher in ungeeigneten Behausungen im Township leben mussten, eigene Wohnungen zur Verfügung stellt. Die GEW hat HOKISA seit der Gründung regelmäßig mit Spenden aus Mitteln des Heinrich-Rodenstein-Fonds unterstützt.
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Oben: HOKISA im südafrikanischen Township Masiphumelele gibt Kindern ein Heim.
Unten: Erzbischof Tutu und Christiane Thöne gehören zu den Unterstützern von HOKISA.
(Fotos: HOKISA, Manfred Brinkmann)

/ Heinrich-Rodenstein-Fonds
Konto Nr. 1 707 274 700
SEB AG Frankfurt am Main
BLZ 500 101 11
Stichwort: HOKISA