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StadtteilschulenAm Donnerstag beschloss die Hamburger Bürgerschaft mit den Stimmen der CDU-Mehrheit, dass es ab diesem Zeitpunkt in der Hansestadt nur noch Gymnasien und so genannte Stadtteilschulen geben soll. SPD und GAL stimmten gegen das Zwei-Säulen-Modell.
Laut Beschluss sollen beide Schulformen zum Abitur führen, das Gymnasium in zwölf, die Stadtteilschule in 13 Jahren.
Klaus Bullan, Vorsitzender der GEW Hamburg, warnte davor, das Zwei-Säulen-Modell als historischen Kompromiss zu feiern. "Auch ein Zwei-Säulen-Modell teilt die Kinder schon im Alter von 10 Jahren nach sozialer Herkunft auf", betonte Bullan. Die GEW Hamburg werde sich damit nicht zufrieden geben, sondern weiterhin für "Eine Schule für alle" werben.
Hamburg hat sich als zweites Bundesland - nach Schleswig-Holstein - vom dreigliedrigen Schulsystem verabschiedet.
GEW Hamburg
// Eine Schule für alle