Weltweit arbeiten Millionen Kinder und gehen nicht zur Schule, weil sie arm sind und zum Lebensunterhalt ihrer Familien beitragen müssen. Was muss getan werden, um diesen Kindern zu helfen?
06.01.2012 - Fair und fein
Knysna in Südafrika ist ein beliebter Urlaubsort am Indischen Ozean an der schönen Garden Route. Im Tourismus werden Kellner, Zimmermädchen, Köche oder Träger oft ausgebeutet. Doch es gibt auch erste Angebote fairer Reisen.
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Interview mit Venkat Reddy, Vertreter der indischen Hilfsorganisation M.V.-Foundation
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03.11.2011 - Schokolade aus Kinderhand
Interview mit Michael Bergstreser, Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
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03.11.2011 - Selten fair: eine süße Versuchung mit bitterem Beigeschmack
Schokolade steht für Genuss und ein süßes Leben – doch die Bedingungen, unter denen Pflücker und Bauern in Afrika oder Lateinamerika Kakaobohnen ernten und vertreiben müssen, sind verheerend: Dumpinglöhne und das ungeschützte Hantieren mit Pestiziden sind die Regel (s. auch E&W 7/8 2010).
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05.09.2011 - Kinder ohne Kindheit: Projekt holt Kinder von den Baumwollplantagen
Sie führen ein Leben wie Nutztiere. In der Hochsaison ackern sie neun bis zehn Stunden bei 40 Grad und mehr auf Baumwollfeldern. Sie sind umhüllt von Wolken giftiger Pestizide. Ihre Augen sind gerötet. Sie leiden unter Übelkeit, Erbrechen und Hautkrankheiten. Sie sind Mädchen zwischen zehn und 14 Jahren. Sie schuften für 50 Cent am Tag. Der ausgebeutete Baumwoll-Farmer gibt seine Ausbeutung einfach weiter.
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05.09.2011 - Interview mit zwei ehemaligen Baumwollarbeiterinnen: Beschimpft, bedroht, geschlagen
In der Brückenschule in Hyderabad (Indien) trifft E&W-Autor Ulrich Meinecke die 14-jährige Manila und die 15-jährige Manasa. Manila hat zwei Jahre auf Baumwollfeldern als Pflückerin gearbeitet, Manasa fünf Jahre in der Produktion von Baumwoll-Saatgut – für 50 bis 60 Rupien (etwa 50 Cent) am Tag.
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Am 12. Juni ist der Welttag gegen Kinderarbeit. Für E&W Anlass, in der Juni-Ausgabe über Kinderarbeit zu berichten und auf die GEW-Kampagne „Fair Childhood – Bildung statt Kinderarbeit“ aufmerksam zu machen. Die GEW will mit ihrer Stiftung helfen – und dafür braucht sie die Unterstützung der Mitglieder –, dass Mädchen und Jungen nicht mehr arbeiten müssen, sondern stattdessen eine Bildungseinrichtung besuchen können.
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25.05.2011 - Schokolade ohne Kinderarbeit
Gewerkschaften und Betriebsräte multinationaler Konzerne haben ein europäisches Netzwerk für Nachhaltigkeit in der Kakao- und Schokoladenproduktion gegründet. Sie fordern ein Ende von Kinderarbeit und faire Arbeitsbedingungen.
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04.05.2011 - Marokko: „Schickt eure Kinder in die Schule!“
Die Lehrergewerkschaft SNE in Marokko engagiert sich gegen Kinderarbeit und wird von der niederländischen Partnergewerkschaft AOb unterstützt. GEW-Kollege Norbert Müller war mit einer Delegation der AOb in Marrakesch und El Jadida.
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Fair Childhood
Die am Montag in Berlin vorgestellte Initiative "Fair Childhood – GEW-Stiftung Bildung statt Kinderarbeit" will dazu beitragen, dem Verbot der Kinderarbeit Geltung zu verschaffen und das Recht aller Kinder auf Bildung zu verwirklichen. Mit Hilfe der Stiftung sollen Projekte in die Praxis umgesetzt werden, die Kindern statt Arbeit den Schulbesuch ermöglichen.
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28.02.2011 - Kinderarbeit – Was tun?
Trotz gesetzlicher Verbote ist Kinderarbeit in vielen Ländern noch immer weit verbreitet. Zahlreiche Produkte, die wir konsumieren, werden von Kindern hergestellt. „Was tun?“ fragte die GEW bei einer Veranstaltung auf der didacta in Stuttgart.
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10.02.2011 - „Hört auf, Schokolade zu essen!“
Wenn Kinder nicht zur Schule gehen liegt das häufig daran, dass sie arbeiten. Nicht selten werden sie von ihren Familien nicht nur aufs Feld oder auf die Straße geschickt, sondern regelrecht verkauft. Was tun? fragten Bildungsinternationale und GEW in Dakar.
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18.01.2011 - „Das ist es uns wert“
Zum fünften Mal fand eine GEW-Jahrestagung zur internationalen Arbeit statt. Der Vorsitzende Ulrich Thöne forderte die Schaffung kinderarbeitsfreier Zonen und informierte über die neue GEW-Stiftung "fair childhood - Bildung statt Kinderarbeit".
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12.07.2010 - Bildung für Alle?
Was in Europa schon lange selbstverständlich ist, hat die indische Regierung im vergangenen Jahr gesetzlich fest geschrieben: alle Kinder zwischen 6 und 14 Jahren sollen kostenlos eine Schule besuchen. Der größte Hinderungsgrund für mehr Bildung aber ist die Armut. Das zeigt ein Besuch in einem Dorf in Westbengalen.
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E&W Schwerpunkt 07-08/2010: Kinderarbeit
Schule ist der richtige Arbeitsplatz – statt auf Kakaoplantagen oder in Steinbrüchen zu schuften, sollten Kinder lesen und rechnen lernen. Denn ohne Bildung führt kein Weg aus Not und Elend. Weltweit arbeiten etwa 215 Millionen Kinder – das darf nicht so bleiben. Viele Produkte, die wir in Deutschland billig kaufen, sind von Kinderhand gemacht, ohne dass wir es ahnen. Wer weiß zum Beispiel, dass in der meisten Schokolade Kinderarbeit steckt, wie Michaela Ludwig in der Titelgeschichte „Bitterer Beigeschmack“ darstellt? Kinderarbeit hat viele Facetten: Mädchen und Jungen ackern in der Landwirtschaft, in der Baumwoll- und Teppichproduktion, versuchen, als Dienstbotin oder Straßenhändler zu überleben, werden als Kindersoldaten zwangsrekrutiert. / mehr...
09.06.2010 - GEW will Bildung für alle Kinder
Das Menschenrecht auf Bildung ist nicht nur in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 verankert, sondern auch in der UN Kinderrechtskonvention von 1989 verbrieft – ebenso wie das Recht der Kinder auf Schutz vor wirtschaftlicher Ausbeutung. Die GEW engagiert sich gemeinsam mit der Bildungsinternationale dafür, dass die ILO Kinderrechtskonvention verwirklicht und allen Kindern ein Zugang zu guter Bildung ermöglicht wird.
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