Im Rahmen einer Aktuellen Stunde im Bundestag beklagten Sprecher aller Fraktionen, dass die Schulen oft allein gelassen würden, wenn es mit gewaltbereiten Kindern - mit und ohne Migrationshintergrund - Probleme gebe. Sie forderten bessere Perspektiven für die Jugendlichen und verstärkte Integrationsmaßnahmen.
Maria Böhmer (CDU), Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, sagte während der Debatte, die Zeit des Wegschauens und der Gleichgültigkeit sei vorbei. Sie kündigte einen "nationalen Aktionsplan" von Bund, Ländern und Kommunen an. Einzelheiten nannte Böhmer allerdings nicht.
GEW legt Sieben-Punkte-Programm vor
Die GEW hat anlässlich der Bundestagsdebatte gefordert, dass die Politik endlich über die Schulgrenzen hinaus Perspektiven für die Zukunft junger Menschen entwickeln müsse. Dazu hat die Bildungsgewerkschaft ein Sieben-Punkte-Programm mit dem Titel „ALLE MITNEHMEN – KEINE/N ZURÜCKLASSEN – NIEMANDEN AUSGRENZEN“ vorgelegt und bot der Regierung ihre Mitarbeit an. Weiter Infos: Link in der rechten Spalte.