Am späten Donnerstag Abend lenkten die Arbeitgeber ein und boten weitere Gespräche ohne Vorbedingungen an. Gesprächsthema wird wohl der geforderte Gesundheitsschutz sein. So erwarten die Gewerkschaften am kommenden Dienstag in Frankfurt am Main ein deutlich verbessertes Angebot für einen Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz, auf dessen Basis dann ernsthafte Verhandlungen geführt werden können.
Um Eltern und Kinder zu entlasten, die unter den Streiks der letzten Tage teilweise gelitten hatten, änderten die Gewerkschaften ihre Strategie: Statt bundesweit zu Arbeitsniederlegungen aufzurufen, wurden hauptsächlich Schwerpunkte in einzelnen Bundesländern bestreikt. Heute gab es sogar eine Streikpause.
"Unser Streik richtet sich nicht gegen die Kinder oder ihre Eltern," betonte Norbert Hocke, Vorstandsmitglied der GEW in Frankfurt a.M., "aber auch sie werden davon profitieren: Eine gesündere Kita mit einer enstpannten Atmosphäre wird auch ihnen guttun."
In einem aktuellen Elternbrief bedankt sich die GEW bei den Betroffenen für ihre Geduld und versucht zu erklären, warum es zu den Streiks kam.
Elternbrief der GEW