5000 Schulen wurden bei der Flutkatastophe in Pakistan im August zerstört, 100.000 Lehrerinnen und Lehrer verloren ihre Häuser und wurden obdachlos.
Die GEW hat unter dem Stichwort "Pakistanfluthilfe" zu Spenden auf das Konto des Heinrich-Rodenstein-Fonds aufgerufen, um den Opfern zu helfen und den Wiederaufbau in Pakistan zu unterstützen. Etwa 150 Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule II, einer integrierten Gesamtschule in Frankfurt a. M., sind diesem Aufruf gefolgt und haben am 24. September in zwei Pausenaktionen Geld für die Opfer der Flutkatastrophe gesammelt. Die Initiative dazu ging vom Ethikkurs der 7 E/F aus und wurde von den Mitschülern positiv aufgenommen.
Die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe hatten für die Aktion eigens einen Flyer erstellt, eingekauft, gebacken, Brötchen geschmiert, Obstspieße gemacht, exotische Getränke gemixt und natürlich auch verkauft. Die selbst gefertigten Infotafeln mit Fotos erweckten bei den Kindern starkes Interesse und Betroffenheit. Entsprechend groß war auch die Bereitschaft, die Fluthilfeaktion zu unterstützen.
Insgesamt 326 Euro sind das Ergebnis der beiden Pausenaktionen an der Ernst-Reuter-Schule II, die von der betreuenden Lehrerin Elisabeth Bentrup jetzt an den Heinrich-Rodenstein-Fonds überwiesen wurden. Die Spenden werden über die Bildungsinternationale an die drei pakistanischen Lehrerverorganisationen "Pakistan Teachers' Organisations' Council" (PTOC), "All Pakistan Government School Teachers’ Associations" (APGSTA) und "Central Organisation of Teachers" (COT) weitergeleitet.
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Die Pausenaktionen zur Unterstützung der Flutopfer stießen bei den Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse.
Text: Manfred Brinkmann
Fotos: Elisabeth Bentrup