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19.05.2009  

Streikbeteiligung wächst weiter

Am dritten Tag der Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst haben heute deutlich meht als 15.000 Erzieherinnen, Sozialpädagogen und -arbeiter die Arbeit niedergelegt. Streik-Schwerpunkte waren die Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und das Saarland.

In München kamen 2.000 Menschen zur zentralen Kundgebung, in Frankfurt a. M. rund 4.000 und in Kaiserslautern über 500. Viele Kitas blieben geschlossen, in manchen Städten wie in Neunkirchen (Saarland) wurden alle Einrichtungen bestreikt. Mit ihren Streiks machten sich die Beschäftigten für einen Gesundheitsschutz-Tarifvertrag stark.

Die Streiks werden am kommenden Dienstag, 26. Mai, fortgesetzt und auf die östlichen Bundesländer ausgeweitet.

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz lagen die Streikschwerpunkte diesmal in Mainz und Kaiserslautern.

Besonders in Kaiserslautern war der Streik ein voller Erfolg: Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, deutlich mehr als erwartet, kamen zur Streikversammlung auf den Schillerplatz, wo sie bei strahlendem Sonnenschein und stimmungsvoller Livemusik deutlich machten, dass sie auch weiterhin streiken werden, wenn die Arbeitgeber kein angemessenes Angebot vorlegen.

Und es werden immer mehr: Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit und wurden direkt vor Ort GEW-Mitglieder, "denn jetzt müssen wir alle zusammenstehen und klar machen, dass wir auch in Zukunft für unsere Rechte eintreten werden", so eine neue Kollegin beim Ausfüllen der Beitrittserklärung.




Bilder: Joschua Geiger


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