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30.03.2009  

Verhandlungsrunde in Frankfurt

Am 30. März fand in Frankfurt am Main eine weitere Verhandlungsrunde für eine neue Eingruppierung im Sozial- und Erziehungsdienst statt.

Arbeitgeber wollen dramatischen Lohnabbau
Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände legte ein Positionspapier vor, das nur für die ab 1. Oktober 2005 Neueingestellten gelten soll. Danach wollen sie Erzieherinnen, je nach Schwierigkeitsgrad ihrer Tätigkeit, in die Entgeltgruppe 6, 7 und 8 eingruppieren. Für Sozialarbeiter/innen/Sozialpädagogen/innen soll die Eingruppierung in die Entgeltgruppen 9 bis 12 erfolgen. Maßgebliche Kriterien sollen fachliche Anforderungen und Verantwortung sein. Schließlich wollen die Arbeitgeber Leiterinnen in Abhängigkeit von der Anzahl der Kinderbelegungszahl oder der Zahl der Vollzeitstellen für pädagogische Fachkräfte in die Entgeltgruppen 8 bis 11 eingruppieren. Die ständigen Vertreter/innen sollen jeweils eine Entgeltgruppe niedriger eingruppiert werden. Darin sehen die Arbeitgeber eine deutliche Verbesserung gegenüber dem heutigen Stand. Nach Ansicht der Arbeitgeber sollen die weggefallenen Bewährungs- und Tätigkeitsaufstiege nicht mehr berücksichtigt werden.

Gewerkschaften fordern ein deutlich verbessertes Angebot
Die Gewerkschaften haben in einer sehr heftig geführten Diskussion das Papier zurückgewiesen. Sie bleiben bei ihren Forderungen, weil diese den gewachsenen Anforderungen an Qualifikation und Verantwortung im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes entsprechen. Danach muss zum Beispiel eine Erzieherin in die Entgeltgruppe 9 eingruppiert werden. Sie forderten ferner, dass die Verhandlungen für einen Tarifvertrag Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung in den Einrichtungen des Sozial- und Erziehungsdienstes zügig aufgenommen werden.

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