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15.07.2009  

Vor Verhandlungen: Warnung an Arbeitgeber

Einen Tag vor den geplanten Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz und für eine neue Eingruppierung im Sozial- und Erziehungsdienst kam es zu massiven Streiks in Teilen Brandenburgs

Rund 600 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich an den Streiks. Betroffen waren 50 Einrichtungen im südlichen und östlichen Brandenburg.
In Königs Wusterhausen versammelten sich rund 500 Erzieherinnen, Sozialarbeiter und Sozialpädagoginnen und machten ihrem Unmut über die bisherige Taktik der Arbeitgeber lautstark Luft. Unterstützt wurden sie dabei von Gerlinde Stobrawa, Vizepräsidentin des brandenburgischen Landtags und selber Pädagogin.
Norbert Hocke vom GEW-Hauptvorstand nutzte die Kundgebung um eine deutliche Mahnung an die Arbeitgeber zu richten: "Ich hoffe, dass die Arbeitgeber bei den morgen beginnenden Verhandlungen endlich zur Vernunft kommen, sonst könnte sich die Auseinandersetzung bis zur Bundestagswahl hinziehen!"
Dank der guten Zusammenarbeit von GEW und ver.di konnte diese Aktion relativ kurzfristig angesetzt werden.

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